Fotografie

Fotografie war und ist schon seit langer Zeit ein Feld, das mich ungemein inspiriert. Ob selber hinter der Kamera, oder lediglich als Betrachter.

Fotografie ist ein Feld, das vielen Personen eine Heimat für ihre Kreativität gibt.

Dabei eröffnen Bilder neue Gedankenfelder. Bei mir vor allem dann, wenn man auch die Geschichte des „Auges“ hinter der Kamera kennt. Dann bieten sich dem Betrachter ganz neue Details, die ihm zunächst verborgen geblieben sind.

Einer der für mich inspirierendsten Talks stammt von Sebastião Salgado

„The silent drama of photography“

Der promovierte Ökonom Sebastião Salgado widmete sich zwar erst in seinen 30ern der Fotografie, aber sie wurde seine Leidenschaft. Seine mehrjährigen Projekte spiegeln die menschliche Seite globaler Entwicklungen wieder, die oftmals mit Tod, Zerstörung und Verfall verwoben ist. Er erzählt eine sehr persönliche Geschichte über die Kunst, die ihn fast umbrachte. Hier zeigt er atemberaubende Bilder seiner letzten Arbeit, Genesis, die die vergessenen Menschen und Orte der Welt dokumentiert.

Selber habe ich mich schon an diversen Motiven, Serien und Feldern ausprobiert. Dabei war uns ist es bei weitem nicht immer nur das Foto, das am Ende entsteht. Es ist der Prozess, der mit jedem Bild, jeder Serie, jedem Vorhaben beginnt.

Es gilt, eine eigene Haltung und Betrachtungsweise zu entwickeln.

Bei meinen „Serien“ habe ich mich immer viel mit mir und meiner Umwelt auseinandergesetzt.

Dabei sind von ganz „normalen“ Landschaftsaufnahmen, aber auch eine ganze Reihe von Müllbildern entstanden.

Hier geht es zu den Serien.

Stadt Land Fluss

Für viele ist Reisen eine Form von Freiheit. Neue Länder, neue Kulturen und das Gefühl, nichts zu müssen, aber alles zu können.

Umwege erweitern die Ortskenntnis

Für mich war und ist das Reisen aber noch mehr. Es gibt mir die Möglichkeit, Themen, die mich vor allem im täglichen Leben umgeben neu zu betrachten. Da hilft es, sich die ein oder andere Situation Bild festzuhalten.

Daily Waste

Warum tun wir was wir tun? Wie fänden wir es, wenn jemand bei uns direkt vor der Haustür seinen Müll entleert?
Das und viele weitere Fragen führte dazu, dass ich rund 2 Jahre lang jeden Tag ein „Müllbild“ produzierte. Ja, richtig gelesen. Ein Bild, das im Regelfall von uns selber produziert wurde und oft zu schnell in Vergessenheit gerät.

Das spannende im Rahmen der Serie. Viele der Bilder musste man gar nicht suchen. Sie ergaben sich Tag für Tag auf´s neue.